Was ist ein Break-Jump-Queue und wofür brauch ich ihn?

Break-Jump-QueueSo gut wie jeder ambitionierte Hobby- oder Vereinsspieler von Pool-Billard wird sich irgendwann einen Break-Jump-Queue kaufen. Der gewöhnliche Break-Jump-Queue besitzt in der Mitte ein Gewinde und ist zusätzlich am Unterteil mit einem weiteren Gewinde ausgestattet. Für das Jumpen muss nur der untere Teil des Queues abgeschraubt werden.

Wofür brauch ich das?

Vor etlichen Jahren besaßen Billardspieler nur einen Breakqueue, damit beim Anstoß nicht ihr eigentlicher Spielqueue kaputt geht (verbiegen). Zudem werden beim Anstoß spezielle Queueeigenschaften gebraucht, welche ein Breakqueue besser erfüllt, als ein normaler Queue. Denn Breakqueues sind ein wenig härter und steifer als die Spielqueues. Außerdem haben Breakqueues meist härtere Pomeranzen (Spitzen) und ein größeres Gewicht, damit der Stoß mit mehr Geschwindigkeit geschlagen werden kann. Für das Jumpen wurde damals meist das Oberteil des Spielqueues verwendet. Dadurch war das Queue um einiges leichter, wodurch ein Jump-Shot leichter ausgeführt werden konnte. Damals war der Jump-Shot trotz der Vorkehrungen ein technisch sehr anspruchsvoller Stoß. Lediglich überragende Billardspieler schafften es mit dem kompletten Spielqueue die weiße Kugel legal fliegen zu lassen, das heißt durch einen Stoß von oben. Das sogenannte „Schaufeln“ war noch nie erlaubt. Einige Spieler waren schon damals im Besitz von reinen Jump-Queues, welche kürzer waren als die normalen Queues.

Später ist die vorgeschriebene Mindestlänge für die Pool-Queues auf 102 cm erhöht worden. Dadurch war es nicht mehr erlaubt, nur noch Jumps mit dem Oberteil zu spielen. Etwa um diese Zeit kam ein kluges Köpfchen auf die Idee Break- und Jumpqueue zu vereinen, um nicht so viele Queues mit sich herumtragen zu müssen. Den richtigen Durchbruch hatte das Break-Jump-Queue (aber auch das Jump-Queue) erst als die Herstellung von Pomeranzen und einteiligen Ferrulen, welche aus Phenolharz bestanden und extrem hart waren, begonnen hat. Durch diese wurde das Spielen eines Jumpshots technisch sehr viel leichter als mit den normalen Lederpomeranzen. Zudem bekam man durch dies Spitzen wesentlich mehr Wucht beim Anstoß, womit die Vereinigung zu einem Queue noch mehr Sinn ergab. Heutzutage kann jeder etwas geübte Billardspieler einen Jumpshot spielen und macht dies leider auch noch zu oft. Meist ist nämlich ein Stoß über die Vorbande der bessere Weg.

Reicht mir ein Break-Jump-Queue?

Ein pures Breakqueue und zu diesem noch ein pures Jumpqueue besitzen eigentlich nur richtige Profibiallardspieler. Ein reines Jumpqueue und ein reines Breakqueue können nämlich durch die Produkteigenschaften noch etwas besser auf den auszuführenden Stoß abgestimmt werden. Dies macht im Profibereich einen kleinen Unterschied, welcher für den normalen Hobby- und Vereinsspieler zu vernachlässigen ist. Wenn du also nicht der absolute Vollprofispieler bist, reicht es wenn du dir einen Break-Jump-Queue kaufst. Gute Break-Jump-Queues kannst du bereits ab 30 Euro kaufen. Nachfolgend findest du noch ein paar Links zu guten Break-Jump-Queues:

3.5 von 5 Sternen (2 Bewertungen)
Preis: ab — Euro